Entstehung

Gegründet wurde der Verein erst nach vielen Jahren des Engagement. Zunächst ging es um die außerordentliche Erfahrung, mit den eigenen bescheidenen Mitteln merklich Unterschiede zu schaffen. Und mehr noch um Anteilnahme. Die Kinder aus dem Kinderdorf waren verlaust und hatten keine Zahnpasta. Sie humpelten, weil sie sich die nackten Fußsohlen verletzt hatten oder sahen schlecht infolge einer Infektion. Krank geworden konnten sie nicht im Krankenhaus behandelt werden, weil sie keine Papiere besaßen. Und sie hungerten nach einer Umarmung. Diese Notlagen wurden schnell erkannt und konnten umgehend behoben werden. Man war dankbar. Man staunte. Und eine Idee war geboren…
Im Jahr 1994 war die Kinderärztin Gudrun Daugs das erste Mal mit der Not der Kinder von Mai Sai konfrontiert. Unterstützung und Hilfe gab sie gern und beschloss, selbst tätig zu werden. Statt den Umweg über Dritte-Welt-Initiativen zu nehmen, organisierte sie in eigener Verantwortung Hilfsaktionen. Zu Hause in Oberfranken/ Thüringen sammelte sie regelmäßig Sachspenden, Medikamente und Impfstoffe und reiste ein bis zwei Mal pro Jahr in das Kinderdorf, um den Kindern das Nötigste an medizinischer Versorgung zukommen zu lassen.
Die Presse hat zahlreich über diese Reisen berichtet. Eine Presse-Chronik zu Frau Daugs’ Aktivitäten in Mae Sai können Sie hier aufrufen.
Gründung
Schließlich wurde der Verein „Goldkinder Mae Sai e.V.“ gegründet, um aus der ursprünglich spontanen Zuwendung eine beständige Quelle von Hilfsleistungen zu machen. Seit dem 31. Juli 2008 besteht der Verein und wird durch die beiden Vorstände – die Kinderärztin Gudrun Daugs und den Dipl. Bauingenieur Günter Knopfe – vertreten.
Ziel
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den hilfsbedürftigen Kindern, die in Armut leben, die durch Krankheit und/ oder Fehlernährung bedroht sind und damit in ihren Lebenschancen stark beeinträchtigt werden, materielle Unterstützung zu bieten. In der Form von Hilfsgütern und Behandlungen zur besseren medizinischen Versorgung über Bekleidung, Spielzeug bis hin zur Stiftung von Arbeitsmaterialien für die Schule soll ein Beitrag zur Grundversorgung dieser Waisenkinder geleistet werden.



